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Kent - Der Süden (Dover, St. Margaret’s, Hawkinge)

Ferry

Dover ist die Hauptverbindung zwischen England und dem Kontinent. Jährlich benutzen ca. 13 Millionen Passagiere die Verbindungen.
Bei gutem Wetter kann man Calais und die Küste Frankreichs sehen.

Dover

Jetzt heißt es erstmal, sich auf den Linksverkehr einzustellen. Mit dem Motorrad geht das - wie ich finde - ganz leicht. Ich habe nie Schwierigkeiten damit gehabt. Man hat auf einem Bike aber auch weiterhin das “Steuer” auf der richtigen Seite ...

Dover

Hoch über der Stadt thront Dover Castle.
Schon die Römer und Sachsen hatten an dieser Stelle Befestigungen, bevor die Normannen die heutige Burg errichteten.
Im Zweiten Weltkrieg war die Burg Angriffsziel deutscher V2-Raketen.

Dover Castle

Die Besichtigung der Burg ist sehr teuer und erfordert viel Zeit. Neben der eigentlichen Burg kann man sich auch “Geheimgänge” aus dem Zweiten Weltkrieg anschauen.
Es gab sowohl Fluchtbunker für die normale Zivilbevölkerung, als auch militärische Anlagen, von denen aus die Verteidigung des Heimatlandes gesteuert wurde.

Dover

Wer nur wenig Zeit bis zur Einschiffung hat, sollte auf die Klippen in der Nähe der Burg fahren. Dort kann man sein Fahrzeug abstellen und die ein- und auslaufenden Fähren, sowie vorbeifahrende Frachtschiffe beobachten.

St. Margaret's

Ein weiterer Tipp für Leute mit wenig Zeit ist ein Kurzaufenthalt in St. Margaret´s-at-Cliffe.
Dieses malerische Dorf liegt ca. 5 km östlich von Dover.

St. Margaret's

Eine steile Straße hinab gelangt man an den Fuß der White Cliffs - weißen Klippen.
Hier kann man am Strand entlang schlendern, die Möwen und das Meer beobachten.
Aber auch von hier aus lässt sich der Fährbetrieb im nahen Dover beobachten.

St. Margaret's

In die Klippen sind kleine Höhlen eingegraben, die im Zweiten Weltkrieg als Beobachtungsposten dienten. Sie sind nicht einfach zu finden. Man muss schon etwas nach ihnen suchen. Wer sich durch das Gestrüpp kämpft, kann sie auch von innen besichtigen.

Hawkinge

In Hawkinge bei Folkestone befindet sich das “Battle of Britain Museum”.
Dort sind mehrere Spitfire, Hurricanes, aber auch Me 109s und andere Flugzeuge der “Luftschlacht um England” ausgestellt.
Es sind auch viele Exponate zu sehen. Leider ist das Fotografieren absolut verboten. Wer sich für Geschichte interessiert, sollte auf jeden Fall hingehen!

Hawkinge

Ein Ausspruch von Sir Winston Churchill:
“Niemals in der Geschichte menschlicher Kämpfe wurde so viel von so vielen so wenigen geschuldet.”
Hätten die Engländer die Luftschlacht verloren, hätten die Deutschen den Krieg vielleicht gewonnen ...
Unter britischer Flagge flogen Piloten aus Britannien, Polen, Australien, Neuseeland, Südafrika, Südrhodesien, Irland, Amerika, Tschechien, Belgien, Frankreich und ein Israeli. Während der Luftschlacht starben 446 alliierte Piloten. Die Zahl des getöteten englischen Bodenpersonals, sowie getöteter Zivilbevölkerung ist vielfach höher. 1644 deutsche Piloten wurden getötet, 1445 blieben vermisst ...

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